Einrichtungswerkstätte
CHRISTIAN FRIEDL GmbH

Mühlau 1 - A-6383 Erpfendorf / Tirol
Kitzbüheler Alpen / Austria

Tel   +43 5352 8121
Mobil+43 664 342 0024
E-Mailoffice@friedl-living.com

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Einrichtungswerkstätte CHRISTIAN FRIEDL GmbH

Datenschutzerklärung siehe hier

1.1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Einrichtungswerkstätte CHRISTIAN FRIEDL GmbH (im Weiteren „uns“ genannt) und dem Kunden (im Weiteren „Auftraggeber“ genannt). Offerte von Auftraggeber, die diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht entsprechen, werden von uns nicht angenommen. Abweichende Bedingungen werden auch dann nicht zum Vertragsinhalt, wenn sich der Auftraggeber in einem Schreiben darauf bezieht. Aus Schweigen zu solchen abweichenden Bedingungen darf nicht auf unsere Zustimmung geschlossen werden.

1.2. Wenn uns auch nach dem Konsumentenschutzgesetz Zusagen unserer Mitarbeiter binden können, machen wir den Auftraggeber im Interesse einer klaglosen Geschäftsabwicklung darauf aufmerksam, dass es unseren Mitarbeitern verboten ist, von diesen Bedingungen abweichende Zusagen zu machen. Sollte dies dennoch der Fall sein, so behalten wir uns vor, vom Vertrag zurückzutreten.

1.3 Ist das vorliegende Geschäft auf Seiten des Auftraggebers als Verbrauchergeschäft im Sinne des KSchG zu beurteilen und kam es über unsere Initiative, oder die eines Vertreters außerhalb unserer Geschäftsräume oder eines Standes unseres Unternehmens auf einer Messe oder einem Markt zustande, so wird der Auftraggeber hiermit ausdrücklich belehrt, dass er ohne Angabe von Gründen vom Vertrag oder vom Vertragsangebot zurücktreten kann. Hierzu genügt es, dass der Auftraggeber dieses Schriftstück innerhalb 14 Tagen ab Vertragsabschluss an uns, oder unseren Vertreter mit dem Vermerk absendet, dass der Auftraggeber am Zustandekommen, oder der Aufrechterhaltung des Vertrages nicht mehr interessiert ist. Hierdurch erwachsen dem Auftraggeber keinerlei Spesen.

2.1 Eine Offertstellung (reine Auspreisung angebotener Leistungen und Waren) erfolgt unentgeltlich, ist jedoch unvorgreiflich der allfälligen Verbindlichkeit von mündlichen Zusagen unserer Mitarbeiter nach dem Konsumentenschutzgesetz nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich erfolgt. Ein solches Offert stellt kein Angebot iSd ABGB dar. Der vom Auftraggeber unterschriebene Auftragsschein ist ein Anbot an uns. Der Vertrag kommt erst mit der Absendung (Übergabe) der Auftragsbestätigung an den Auftraggeber zustande. Wir verpflichten uns, derartige Auftragsbestätigungen innerhalb von 2 Wochen abzusenden bzw. dem Auftraggeber zu übergeben. Innerhalb dieser Frist ist der Auftraggeber an sein Anbot gebunden.

2.2 Kostenvoranschläge sind Offerte, die uns nicht zur Annahme des Auftrages bzw. zur Durchführung der im Kostenvoranschlag verzeichneten Leistungen verpflichten. Kostenvoranschläge sind für uns nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich erstellt sind. Die mit der Erstellung des Kostenvoranschlages darüber hinaus verbundenen Leistungen, wie Planungsarbeiten, verlangte Bemusterungen, Reisen und Ähnliches, werden nach Meisterregiestunden und anfallenden Materialkosten verrechnet.

2.3 Kostenvoranschläge werden nach bestem Fachwissen erstattet, auf auftragsspezifische Umstände, die außerhalb der Erkennbarkeit durch uns liegen, kann kein Bedacht genommen werden. Sollte sich bei Auftragsdurchführung die Notwendigkeit weiterer Arbeiten, bzw. größerer Kostenerhöhungen ergeben, so werden wir Sie diesbezüglich verständigen.

2.4 Sämtliche von uns ausgearbeiteten Zeichnungen, Entwürfe, Pläne, oder Unterlagen ähnlicher Art bleiben unser geistiges Eigentum. Bei ihrer Verwendung, ohne unsere Zustimmung und ohne Auftragserteilung sind wir zur Geltendmachung einer Abstandsgebühr von 25 % der Voranschlagssumme berechtigt.

3.1 Die Annahme eines von uns erstellten Angebotes ist nur hinsichtlich der gesamten angebotenen Leistung möglich.

3.2 Weicht die vom Auftraggeber unterfertigte Auftragsbestätigung von seiner Bestellung ab, so gilt im Zweifel die Auftragsbestätigung, sofern es sich bei dem Auftraggeber nicht um einen Verbraucher handelt. Gegenüber einem Verbraucher kommt diesfalls kein Vertrag zustande.

3.3 Unser Unternehmen hat den Auftraggeber auf die Unwirtschaftlichkeit einer Reparatur dann aufmerksam zu machen, wenn der Auftraggeber nicht ausdrücklich auf Wiederherstellung um jeden Preis besteht. Erweist sich erst im Zuge der Durchführung der Reparatur, dass die Sache zur Wiederherstellung ungeeignet ist, so haben wir dies dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Der Auftraggeber hat in diesem Fall die bis dahin aufgelaufenen Kosten bzw. wenn er darauf besteht und dies technisch noch möglich ist, die Kosten für den Zusammenbau zerlegter Sachen zu bezahlen.

4.1 Mit den angegebenen Preisen bleiben wir dem Auftraggeber 2 Monate lang ab deren Bekanntgabe bzw. ab Angebotsannahme im Wort (ausgenommen der Fall einer gesonderten Preiserhöhungsabsprache). Liegen zwischen Preisbekanntgabe und Lieferungsausführung mehr als 2- Monate, so sind wir berechtigt, zwischenzeitig eingetretene Preiserhöhungen, die durch kollektivvertragliche Lohnerhöhungen oder Materialpreiserhöhungen erfolgten, entsprechend zu überwälzen.

4.2 Ab Werk gelieferte Erzeugnisse gelten als ohne Montage bestellt. Eine in Auftrag gegebene Montage wird nach Regiestunden gegen Nachweis berechnet. Verlangte Mehrarbeit, Überstunden, Nachtstunden und andere betriebliche Mehrkosten sind nach kollektivvertraglichem, oder gesetzlichem Zuschlag separat zu bezahlen.

4.3 Alle Gefahren, auch die des zufälligen Untergangs, gehen im Zeitpunkt der Erfüllung auf den Auftraggeber über (Gefahrenübergang). Als Zeitpunkt der Erfüllung gilt bei Lieferungen an Konsumenten, sobald die Ware an den Verbraucher oder an einen von diesem bestimmten, Dritten abgeliefert wird. Hat aber der Verbraucher selbst den Beförderungsvertrag geschlossen, ohne dabei eine von uns vorgeschlagene Auswahlmöglichkeit zu nützen, so geht die Gefahr bereits mit der Aushändigung der Ware an den Beförderer über. Zum Zeitpunkt der Erfüllung ist der Kaufgegenstand im Sinne des § 6 Produkthaftungsgesetz in die Verfügungsmacht des Auftraggebers übergegangen und damit in den Verkehr gebracht worden.

5.1 Zur Leistungsausführung sind wir erst dann verpflichtet, sobald der Auftraggeber all seinen Verpflichtungen, die zur Ausführung erforderlich sind, nachgekommen ist, insbesondere alle technischen und vertragsrechtlichen Einzelheiten erfüllt hat. Das Vertragen und Versetzen von Tür - und Fensterstöcken u. ä., eventuelle Maurerarbeiten, allenfalls erforderliche Gerüste sind vom Auftraggeber bei - bzw. aufzustellen, wenn sie nicht als im Preis eingeschlossen angeführt werden. Ebenso ist der erforderliche Licht - und Kraftstrom vom Auftraggeber beizustellen. Wir sind nicht berechtigt, Arbeiten, die in den Bereich anderer Gewerbe fallen, vorzunehmen (z.B. sind Gas -, Wasser - und Stromanschlüsse durch die dazu berechtigten Gewerbetreibenden vorzunehmen).

5.2 Erforderliche Bewilligungen Dritter, Meldungen an Behörden, Einholung von Genehmigungen hat der Auftraggeber auf seine Kosten zu veranlassen.

5.3 Bautischlerarbeiten sind in Fichte bzw. Tanne und Föhre zu verstehen, wenn nicht andere Holzarten vorgeschrieben werden.

5.4 Werden vom Auftraggeber Pläne beigestellt, oder Maßangaben gemacht, so haftet er für die Richtigkeit, sofern nicht ihre Unrichtigkeit offenkundig ist, oder sofern nicht Naturmaß vereinbart worden ist. Erweist sich eine Anweisung des Auftraggebers als unrichtig, so werden wir den Auftraggeber davon sofort verständigen und ihn um entsprechende Weisung ersuchen. Die bis dahinaufgelaufenen Kosten treffen den Auftraggeber. Bei nicht angemessener rechtzeitiger Weisung treffen den Auftraggeber die Verzugsfolgen.

5.5 Geringfügige, durch die Sache bedingte Abweichung (z.B. bei Maßen, Farben, Holz- und Furnierbild, Maserung und Struktur u. ä.) sind vom Auftraggeber in jedem Fall zu tolerieren. Angaben des Auftraggebers, solche Abweichungen nicht zu tolerieren, werden sie auch schriftlich getätigt, sind nichtig.

5.6 Der Auftraggeber ist verpflichtet, soweit dies zumutbar ist, Teillieferungen anzunehmen.

6.1 Von uns angegebene Lieferzeiten stellen nur Annäherungstermine dar. Wird der Beginn der Leistungsausführung oder die Ausführung selbst verzögert und wurde dies durch Umstände, die nicht unserer Rechtssphäre zuzurechnen sind, bewirkt, werden vereinbarte Liefertermine oder Fertigstellungstermine entsprechend hinausgeschoben. Die durch Verzögerungen auflaufenden Mehrkosten sind vom Auftraggeber zu tragen, falls die verzögernden Umstände in seiner Rechtssphäre gelegen waren.

6.2 Die Gültigkeit einer Pönalvereinbarung ist von deren Schriftlichkeit abhängig. Die Höhe des Gesamtpönales darf nicht mehr als 5 % des Wertes der verspätet gelieferten Gesamt - oder zulässigen Teilleistung betragen. Höhere Pönalvereinbarungen, sollten sie auch schriftlich mit einem Mitarbeiter getroffen worden sein, sind nichtig.

7.1 Der von uns zeitgerecht anzukündigende Liefertermin gilt als vereinbart, wenn der Auftraggeber diesem Termin nicht bis 8 Tage davor schriftlich widersprochen hat. Darauf wird der Auftraggeber bei der Lieferankündigung nochmals hingewiesen. Ist der Auftraggeber zu diesem Termin nicht anwesend, oder hat er für die Durchführung der Lieferung nicht die entsprechenden Maßnahmen bzw. die Vorbereitungen getroffen, so gilt die Leistung bzw. das Werk als vom Auftraggeber übernommen bzw. angenommen. Mit diesem Zeitpunkt gehen alle Risiken und Kosten wie B. Bankspesen, Lagerkosten zu angemessenen Preisen (Speditionstarif) zu Lasten des Auftraggebers. Dies gilt auch bei Teillieferung.

7.2 Der Auftraggeber hat uns jede Adressänderung unverzüglich mitzuteilen. Unterlässt er dies, so gilt die zuletzt bekannte Adresse für alle Zustellungen. Aufwendungen zur Wohnungsermittlung trägt der Auftraggeber.

7.3 Falls keine Zulieferung durch unsere Firma vereinbart ist und der Auftraggeber die Beförderung des bestellten Werkes an einen bestimmten Ort wünscht, so hat er die Beförderungsart zu bestimmen. Mangels besonderen Auftrages ist eine Beförderung mit Bahn, Post, oder mit einem Frächter anzunehmen. Wir haben ab Übergabe an Letztere unserer Erfüllungsverpflichtung entsprochen.



7.4 Vereinbarte Lieferzeiten sind grundsätzlich nur Zirkatermine, sofern sie nicht ausdrücklich als Fixtermine schriftlich zugesagt wurden. Bei vereinbartem Fixtermin sind bei Auftragserteilung die Mitwirkungspflichten (z B. Lieferung mangelfreier Daten und Maße, usw.) und deren Termine festzulegen. Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach bzw. hält er die vereinbarten Termine nicht ein, so haften wir nicht für die Einhaltung des vereinbarten Liefertermins. Dies gilt auch im Falle nachträglicher Auftragsänderungen

durch den Auftraggeber. Darüber hinaus haben wir einen Anspruch auf Ersatz der uns daraus entstehenden Kosten.

7.5 Bei Lieferverzug kann der Auftraggeber erst nach Setzung einer angemessenen Nachfrist Erfüllung und Schadenersatz wegen Verspätung begehren oder einen Rücktritt vom Vertrag erst nach neuerlicher Setzung einer Nachfrist erklären. Die Nachfrist muss der Art und dem Umfang des Auftrages angemessen sein.



8.1 Alle gelieferten und montierten Artikel bleiben bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum(Eigentumsvorbehalt).

8.2 Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers sind wir berechtigt, die in unserem Vorbehaltseigentum stehenden Gegenstände zurückzunehmen, ohne dass dies einem Vertragsrücktritt gleichzusetzen ist.

8.3 Zugriffe Dritter auf das Vorbehaltseigentum (Pfändung oder sonstige gerichtliche, oder behördliche Verfügungen usw.) sind uns sofort zu melden. Der Auftraggeber hat alle Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugriff zu beseitigen. Er hat die damit verbundenen Kosten zu tragen und hat uns schad - und klaglos zu halten, soweit er diese Zugriffe Dritter verursacht hat.

8.4 Dem Auftraggeber ist eine Verpfändung oder sonstige rechtliche Verfügung über das Vorbehaltseigentum ohne unsere Zustimmung untersagt.

8.5 Bei Beträgen mit einem Rechnungsbetrag über 3.635,-- Euro und einem Zahlungsziel von mehr als 50 Tagen ist der Auftraggeber für die Dauer des Eigentumsvorbehaltes verpflichtet, das Vorbehaltseigentum in Höhe des Rechnungsbetrages gegen alle Gefahren zum Neuwert zu versichern. Die zukünftigen Ansprüche gegen den Versicherer sind bereits jetzt an uns abgetreten. Kommt der Auftraggeber seinen Zahlungen und Versicherungspflichten nicht nach, stellt er seine Zahlungen ein oder wird über sein Vermögen der Konkurs oder Ausgleich eröffnet, so wird die gesamte Restschuld fällig.

9.1 Die Zahlung hat netto Kassa, ohne Abzug zuzüglich gesondert auszuwerfender Umsatzsteuer zu erfolgen.

9.2 Bei Zahlung durch Wechsel, Scheck u. ä. wird unsere Forderung erst mit deren Einlösung getilgt. Diskont - sowie allfällige Inkassospesen trägt der Auftraggeber.

9.3 35 % der Auftragssumme sind bei der Auftragserteilung fällig; eine allfällig zugesagte Lieferfrist beginnt erst mit dem Anzahlungstag zu laufen. Weitere 35 % der Auftragssumme sind bei Anlieferung fällig. Falls der Besteller dieser Pflicht nicht nachkommt, sind wir berechtigt, die Anlieferung zurückzubehalten. Der Rest ist fällig bei Fertigstellung und Rechnungslegung. Gelegte Rechnungen sind innerhalb von 14-Tagen fällig.

9.4 Bei Zahlungsverzug, auch wenn er durch einen vom Auftraggeber zu verantwortenden Übernahmsverzug verursacht wird, wird als Ersatz für die unserem Unternehmen auflaufenden Kreditspesen ein Zinssatz von 4 Prozent geltend gemacht. Die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens wird hierdurch nicht ausgeschlossen.

9.5 Der Auftraggeber kann eigene Forderungen gegen Zahlungen an unser Unternehmen nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung in einem rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit des Auftraggebers steht, von uns anerkannt wurde, gerichtlich festgestellt wurde bzw. im Falle unserer Zahlungsunfähigkeit.

9.6 Der Auftraggeber kann nur dann seine Zahlung verweigern, wenn wir die Lieferung nicht vertragsmäßig erbracht haben oder ihre Erbringung durch die schlechten Vermögensverhältnisse, die dem Auftraggeber zur Zeit der Vertragsschließung nicht bekannt waren bzw. nicht bekannt sein mussten, gefährdet ist. Bieten wir aber eine Sicherstellung (Bankgarantie), so ist auch in diesen Fällen die Zahlung uneingeschränkt zu den vereinbarten Terminen zu leisten.

10.1 Wir sind berechtigt, für vom Auftraggeber bereitgestelltes Material einen Betrag von 10 % des Verkaufspreises oder den gleichartiger Waren in Rechnung zu stellen.

11.1 Gewährleistung: Es wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und uns hiervon in Kenntnis zu setzen.

11.2 Der Auftraggeber hat zunächst Anspruch auf Ausbesserung oder Austausch der mangelhaften Ware, wobei es uns obliegt, welchen der beiden Gewährleistungsbehelfe er anwendet. Sollten Ausbesserung oder Austausch nicht möglich sein, da dies einen unverhältnismäßig hohen Aufwand darstellt, nicht möglich ist, oder von uns verweigert wird, so hat der Auftraggeber Anspruch auf Preisminderung oder aber wenn der Mangel ein Wesentlicher ist auf Wandlung (Rückabwicklung des Vertrages).

11.3 Verschleißteile haben nur die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Lebensdauer.

11.4 Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass seinerseits möglicherweise Wartungsarbeiten durchzuführen sind, insbesondere Beschläge und gängige Bauteile sind zu kontrollieren und evtl. zu ölen oder zu fetten, Abdichtungsfugen sind regelmäßig zu kontrollieren, Außenanstriche (z.B. Fenster) sind jeweils nach Lack- oder Lasurart und Witterungseinfluss nachzubehandeln. Diese Arbeiten gehören nicht zum Auftragsumfang, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart. Unterlassene Wartungsarbeiten können die Lebensdauer und Funktionstüchtigkeit der Bauteile beeinträchtigen, ohne dass hierdurch Mängelansprüche gegen uns entstehen.

11.5 Verbesserung und Austausch sind von uns auf ca. 14 Tage im Voraus bekanntzugeben. Erhebt der Auftraggeber gegen diesen Termin nicht innerhalb von 8 Tagen einen Einwand, so gilt der Termin als vom Auftraggeber genehmigt. Darauf wird der Auftraggeber bei Ankündigung nochmals hingewiesen. Sollte der Auftraggeber bei diesem Termin dennoch nicht anwesend sein, oder erschwert er durch eigenmächtiges Handeln Verbesserung und Austausch bzw. macht ihn unmöglich, so ist für jeden weiteren Verbesserungsversuch vom Auftraggeber angemessenes Entgelt zu leisten.

12.1 Bei einem Storno des Auftraggebers sind wir berechtigt, unbeschadet der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadenersatzes bzw. Verdienstentganges eine Stornogebühr von 10 %, zu verrechnen. Nach Beginn der Herstellungsarbeiten ist an uns die Höhe des bereits entstandenen Aufwands, zuzüglich 30 % der Auftragssumme zu entrichten. .

12.2 Im Falle eines rechtzeitigen schriftlichen Vertragsrücktrittes nach § 3 KSchG (siehe Punkt 1.3) vor Beginn der Arbeiten durch uns sind keine Stornogebühren oder sonstige Spesen zu bezahlen.

13.1 Wir haften dem Auftraggeber aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt: Wir haften aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit; bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Eine Haftung wegen leichter Fahrlässigkeit ist – mit Ausnahme bei Personenschäden - gänzlich ausgeschlossen.

13.2 Die Haftung ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

13.3 Trotz Verwendung von gut abelagertem und gut trockenem Holz (Altholz)muss man damit rechnen, dass Althölzer dazu neigen können, sich leicht zu verziehen und zu schweinden, da Althölzer arbeiten. Farbänderungen, Risse und Äste sind bei Altholz erlaubt bzw. erwünscht. Äste, Wirbel und Ungleichmäßigkeiten, sowie Wind- und Schwundrisse sind typische Merkmale von Hölzern (Althölzern), die toleriert werden müsssen und nicht zur Reklamation berechtigen. Durch verschiedene Wuchsarten von Hölzern (Althölzern) treten bei gebeizten Oberflächen Farbunterschiese auf, die ebenso nicht zur Reklamation berechtigen. Farbliche Unterschiede können durch Verwednung von Hilfsmittel (Beize, etc.) angeglichen werden. 

Dem Käufer ist bekann, dass es sich bei den Waren des Verkäufers um Baustoffe und Bauelemente handelt, die aus Abbruchgebäuden bzw. Rückbau und Bergung stammen und zum überwiegenden Teil Unikate sind. Abweichende Maße, Strukturen, Textur, Oberflächen- und Farbunterschiede sowie Gebrauchs-, Verarbeitungs- und Bergespuren sind daher keine Mängel und berechtigen nicht zur Reklamation.

13.4 Eine darüber hinausgehende Haftung von uns ist ausgeschlossen.

13.5 Ein Ersatz des entgangenen Gewinns ist, außer im Falle von Vorsatz, ausgeschossen.

13.6 Die Haftung, außer im Falle von Vorsatz, für einen Mangelfolgeschaden ist ausgeschlossen.

14.1 Erfüllungsort ist der Sitz unseres Unternehmens.

15.1 Sofern nicht der gewöhnliche Aufenthalt, Wohnsitz oder Beschäftigungsort eines Auftraggebers, der Verbraucher im Sinne des §1 KSchG ist, an unserem Sitze gelegen ist, gelten die allgemeinen Zuständigkeitsnormen der Jurisdiktionsnorm. In allen anderen Fällen wird als Gerichtsstand das zuständige Gericht für den Sitz unseres Unternehmens vereinbart. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Republik Österreich. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen Wohnsitz hat, entzogen wird.

15.2 Sowohl für Klagen von uns gegen Auftraggeber die Verbraucher sind als auch für Klagen des Verbrauchers gegen uns befindet sich der Gerichtsstand am Wohnsitz des Auftraggebers, wenn der Auftraggeber seinen Wohnsitz in der EU, aber nicht in Österreich hat. Hat der Auftraggeber in Österreich seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt, so kann er nur bei jenem Gericht geklagt werden, in dessen Sprengel der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt liegt.

16.1 Beabsichtigen wir die Speicherung aller, oder einzelner im Bestellschein angeführten Daten für Zwecke der betriebseigenen, automationsunterstützten Verarbeitung, so verpflichten wir uns hiermit, Übermittlungen nur auf Grund gesetzlicher Verpflichtungen bzw. für den Geld - und Zahlungsverkehr durchzuführen bzw. vorzunehmen.

17.1 Schulden wir dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Auftraggebers, hat der Auftraggeber sicherzustellen, dass die uns von ihm zum Zwecke der Verarbeitung überlassenen Inhalte nicht die Rechte Dritter (z. ß. Urheberrechte oder Markenrechte) verletzen. Der Auftraggeber stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Auftraggebers durch uns, uns gegenüber geltend machen können. Der Auftraggeber übernimmt hierbei auch die angemessenen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Auftraggeber nicht zu vertreten ist. Der Auftraggeber ist verpflichtet, uns im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind.

18.1 Bei Nichtigkeit einzelner Bestimmungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Einrichtungswerkstätte CHRISTIAN FRIEDL GmbH behalten alle anderen ihre Gültigkeit.



SONDERVEREINBARUNGEN

Bei Geschäften mit Unternehmern gilt in Abänderung obiger Bestimmungen als vereinbart:.

1.1. Der Kaufgegenstand bietet nur jene Sicherheit, die auf Grund von Önormen, Bedienungsanleitungen, Vorschriften des Lieferwerkes über die Behandlung des Liefergegenstandes (z.B. Gebrauchs-oder Pflegeanleitung) und Wartungsverträgen, insbesondere im Hinblick auf die vorgeschriebenen Überprüfungen und sonstigen gegebenen Hinweisen erwartet werden kann.)

2.1 Verzugszinsen werden wir entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bei Unternehmergeschäften verrechnen..

3.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Republik Österreich. Das Un-Kaufrecht ist ausgeschlossen.

3.2. Als ausschließlicher Gerichtsstand ist der Ort unseres Geschäftssitzes vereinbart.

4.1 Zur Gewährleistung: Für Unternehmer begründet ein unwesentlicher Mangel grundsätzlich keine Gewährleistungsansprüche. Wir haben die Wahl der Art der Behebung. Die Verjährung beginnt nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

4.2 Allfällige Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers sind binnen eines Jahres ab Leistungserbringung gerichtlich geltend zu machen.

4.3 Wir sind nicht verpflichtet, die Richtigkeit der uns zur Verfügung gestellten Maße, Muster, Angaben bzw. Daten aller Art zu prüfen, sodass wir von der Richtigkeit dieser Angaben ausgehen dürfen.

4.4 Die Verjährungsfrist von Schadenersatzansprüchen beträgt zwei Jahre. Die Haftungssumme von uns ist der Höhe nach mit dem dreifachen Auftragswert des jeweils einem allfälligen Schaden zugrunde liegenden Auftrages beschränkt. Das Vorliegen von leichter bzw. grober Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen. Die in diesen Geschäftsbedingungen enthaltenen oder sonst vereinbarten Bestimmungen über Schadenersatz gelten auch dann, wenn der Schadenersatzanspruch neben oder anstelle von Gewährleistungsansprüchen geltend gemacht wird. Eine direkte Inanspruchnahme von uns durch Dritte wird ausgeschlossen.

4.5 Ein Ersatz des entgangenen Gewinns ist ausgeschlossen.

4.6 Die Haftung für indirekte Schäden und Mangelfolgeschäden ist ausgeschlossen.

5.1 Gegenüber Unternehmen behalten wir uns bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus unserer laufenden Geschäftsbeziehung das Eigentum an der gelieferten Sache vor.

SONDERVEREINBARUNGEN ZU ALTHOLZMÖBELN, ALTHOLZDIELEN UND GENERELL MÖBEL UND EINRICHTUNGSGEGENSTÄNDE AUS HOLZ UND FURNIEREN

Trotz Verwendung von gut abgelagertem und gut trockenem Holz (Altholz) muss man damit rechnen, dass Althölzer dazu neigen können, sich leicht zu verziehen und zu schwinden, da Althölzer arbeiten. Ebenso sind Äste, Wirbel und Ungleichmäßigkeiten, sowie Wind- und Schwundrisse typische Merkmale von Hölzern (Althölzern), die toleriert werden müssen und nicht zur Reklamation berechtigen. Durch verschiedene Wuchsarten von Hölzern (Althölzern) treten bei gebeizten Oberflächen Farbunterschiede auf, die ebenso nicht zur Reklamation berechtigen.

Möbel, die aus altem geschnittenen Holz oder Originalhölzern gefertigt werden, können Wurmlöcher und Zapfenlöcher (Zapfenlöcher, die aus-geflickt werden) aufweisen. Die Anordnung und Größe der Flicken sowie Struktur und Farbe kann unterschiedlich sein und berechtigt ebenfalls nicht zu Reklamationen.

Altholzdielen sind teilweise gewurmt, mit natürlichen Rissen und Ausstoppellungen aus Holzästen und Flicken. Risse sowie kleinere Ausbrüche wer-den mit Stuckkitt geschlossen. Diesen sind in Ihrer Art farblich sehr unterschiedlich, daher ist jeder Boden und jede Wand einzigartig. Struktur und Farbunterschiede liegen in der Natur des Holzes und berechtigen nicht zur Reklamation.

Es ist äußerst wichtig, eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 % zu halten, um das Arbeiten des Holzes (Quellen und Schwinden) so gering wie möglich zu halten.